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HighscoresAuch die grossen Fährschifflinien laufen auf ihrer langen Reise von Piräus nach Rhodos Nisyros an. Im Sommer besteht ausserdem Ausflugsverkehr von und nach Rhodos. Wenn man glaubt, viel zu kennen bzw. gesehen zu haben, dann bedeuten Inseln wie Nisyros immer noch eine Überraschung. Vielleicht verliebt man sich in Nisyros nicht auf den ersten Blick, doch weilt man nur kurze Zeit auf der von Fortschritt und Massentourismus noch verschonten Insel, erwandert die grüne Landschaft, die wilde vulkanische Bergwelt mit ihren bizarren Formen und Farben, erforscht die verschiedenartigen Küsten, schwimmt oder taucht dort, besucht die wie Adlerhorste hoch auf dem Kraterrrand klebenden Siedlungen Emborios und Nikia, erlebt von dort den Blick auf die einmalige, farbenprächtige Kraterlandschaft, sieht dem Spiel von Wind und Wellen im Fischerdorf Paloi oder im Hauptort Mandraki zu, nimmt teil an den lebensbestimmenden Festen und Feiern der Inselbevölkerung ... , wird man mit unvergesslichen und ungewöhnlichen Eindrücken und Erlebnissen reich beschenkt. Die beinahe runde, von den Küsten bergig ansteigende und von den Bewohnern einst in mühevoller Arbeit terrassierte Insel, (höchster Punkt 698 m) ist durch das fruchtbare vulkanische Erdreich ungewöhnlich grün. Der Hauptort Mandraki (= Hafen), touristisch erschlossen, mit seinen weissen Häuschen, den engen, vielfach mit schwarz-weissen Kieselsteinen gepflasterten Plätzen und Straßen, liegt idyllisch an der Nordküste zu Füssen eines Hügels und wird im Westen von einer Burg des Johanniter Ordens (Baujahr 1325) gekrönt. In die Mauern dieser stark verfallenen Befestigunsanlage hineingebaut, eine natürliche Höhle einschliessend, 130 Treppenstufen hoch, befindet sich seit ca. 1600 das Kloster Panagia Spilliani. Die kirchlichen Feiern zum Todestag Mariens am 15. August werden dort nach alter Tradition besonders intensiv begangen und ziehen sich über 9 Tage hin, vom 6. bis zum 15. August. Volkskunde- und Archäologisches Museum in Mandraki. Unterhalb der Burg führt ein Fussweg zum einmalig schönen Strand der “schwarzen Kiesel”. Südwestlich von Mandraki, in ca. 800 m Entfernung, kann man auf einem Plateau mit weitreichender Aussicht auf die Nisyros gegenüberliegende Bimssteininsel Gyali (Jali) und das entferntere Kos die ca. 2500 Jahre alten zyklopischen Mauern einer Akropolis der Pelasger besuchen. Die Küstenstrasse von Mandraki führt in östlicher Richtung über Loutra (Thermalquellen) nach Paloi (4 km) Das Landschaftsbild am Meer entlang ist durch die verschiedenen vulkanischen Gesteinsmassen recht abwechslungsreich. Paloi ist für seine guten Tavernen und seinen Reichtum an frischen Fischen berühmt. Langer Sandstrand, Frendenzimmer. Wer gerne mehr in die unberührte Natur von Nisyros vordringen möchte, kann auf der Sandstrasse die weiteren südöstlichen Küstenstriche erkunden. Die Bergdörfer Emborios (8 km) und Nikia (14 km) sind nicht nur wegen der atemberaubenden Aussicht auf die Vulkanlandschaft sehenswert. Ganz Nisyros ist auf vielen alten, gekennzeichneten Fusswegen zu erkunden. Auf der Insel verstreut befinden sich mehrere unbewohnte Klöster, die jedoch zu den Gedenktagen der Heiligen erneut zum Leben erwachen. Der Besuch auf der Bimssteininsel Gyali = Jali (das wertvolle Gestein wird dort im Tagebau abgetragen) kann mit Badefreuden am weiten weissen Sandstrand und dem kristallklarem Wasser verbunden werden. Während der Saison fahren Ausflugsboote nach Gyali sowie zur kleinen Insel Ag. Antonios. |
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