Auf der Fahrt zurück zum Golf von Euböa kommen wir nach Ädipsos (Edipsos), eine der wichtigeren Städte auf Euböa, Heilbad und Sommerfrische zugleich; die Heilquellen waren schon im Altertum bekannt, Aristoteles und Strabon erwähnen sie bereits und unter römischer Herrschaft erlebte die Stadt eine Blütezeit. Auf einem nahegelegenen Hügel sind Reste der antiken Stadt erhalten, Ruinen der Römischen Bäder bei Agii Anargyri und die "Thermen des Sulla" nah am Meer. Westlich von Ädipsos, auf der in den Maliakischen Golf hineinragenden Landzunge, finden wir in einer Landschaft von außerordentlicher Schönheit malerische Dörfer wie Gialtra, mit schönem Sandstrand vor dem Hintergrund der üppig-grünen Vegetation, natürlichen Heilquellen und einer kleinen Marienkirche mit interessanten Fresken, sowie inmitten dichter Wälder Lihada und die Küstensiedlung Agios Georgios.
Eindrucksvoll ist die Tropfsteinhöhle bei Profitis llias und unvergeßlich ein Ausflug nach Paleohori mit seinen Quellbächen und schattigen Platanen. Das Kloster Agios Georgios an der Nordwestspitze der Insel ist wegen seiner holzgeschnitzten Ikonenwand und der wertvollen Reliquien einen Besuch wert.
Überall auf Euböa haben sich die alten Traditionen unverändert erhalten - besonders bei den Kirchweihfesten, die das ganze Jahr hindurch in den Dörfern und Klöstern mit Volkstänzen, Musik und einheimischen Spezialitäten gefeiert werden, kann man das überlieferte Brauchtum in seiner unverfälschten Form erleben. |